Warum Holzenergie


Dem Klima zuliebe
Wer mit Holz heizt, heizt im CO2-Kreislauf der Natur. Denn die Verbrennung von Holz setzt gleichviel CO2 (Kohlendioxid) frei, wie die Bäume im Verlauf ihres Wachstums der Atmosphäre entzogen haben. Die gleiche Menge CO2 gelangt in die Umwelt, wenn das Holz ungenutzt im Wald verrottet. Heizen mit Holz ist deshalb CO2-neutral und trägt nicht zum Treibhauseffekt (globale Klimaveränderungen) bei. Im Gegenteil: Jedes Kilogramm Heizöl, welches wir durch Holz ersetzen, entlastet unsere Atmosphäre um mehr als 3 Kilogramm CO2.



Der Umwelt zuliebe
Moderne, optimal eingestellte und fachmännisch betriebene Holzfeuerungen halten problemlos auch die verschärften Grenzwerte der Luftreinhalte-Verordnung LRV ein und brauchen bezüglich Umweltverträglichkeit heutzutage keinen Vergleich mehr zu scheuen.



Holzenergie ist erneuerbar
Holz wächst stetig nach und ist deshalb bei einer nachhaltigen Waldwirtschaft eine immerwährende Energiequelle. Eine vermehrte Holzenergienutzung ist deshalb ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Ressourcen. Unsere Kinder und Enkel werden es uns danken!


Versorgungssicherheit
Das Emmental gilt als holzreichste Region Europas. Pro ha stehen hier über 500m3 Holz.
Nach wir vor werden nur etwa 2/3 des jährlichen Zuwachses genutzt.
Es hat also noch ein grosses freies Potential.

Regionalgedanke
Heizen mit Holz stärkt die regionale Wirtschaft: Das Emmental gibt – je nach Schätzungsmethode – jährlich 55 bis 84 Mio. Franken für Heizöl aus. Dieses Geld fliesst zum grössten Teil aus unserer Region ab und der Löwenanteil gar ins Ausland. Heizen mit Holz entlastet nicht nur die Umwelt sondern stärkt darüber hinaus die Wirtschaft der Region.
Von hundert Franken, die in eine Heizung investiert werden, bleiben anteilsmässig in der Region, der Schweiz und im Ausland wirksam:


Abbau des Holzvorrats schafft Arbeitsplätze
In den letzten Dekaden wurde der Emmentaler Wald unternutzt, wodurch sich, pro m2 gemessen, die grössten Holzvorräte Europas angesammelt haben. Der Wald ist überaltert und eine Waldverjüngung wäre aus forstwirtschaftlicher Sicht nötig und in Bezug auf die Volkswirtschaft sinnvoll. Es ist wünschenswert, den angesammelten Holzvorrat innerhalb der nächsten 20 Jahre abzubauen. Bei einem Energieholz-Anteil von 40 % würde Holz für die Verbrennung anfallen, welches 47'000 Tonnen Heizöl entspricht. Dies ist genug, um das gesamte Emmental ein halbes Jahr lang mit Heizenergie zu versorgen (Der Ölverbrauch des Emmentals für Heizung und Warmwasser beläuft sich – je nach Schätzungsmethode – auf 76'000 bis 118'000 Tonnen pro Jahr).
Die Bereitstellung dieses Energieholzes wäre ab sofort arbeitsplatzwirksam. Setzt man einen Kilowattstundenpreis für Holz von 4,5 Rappen, ergibt sich eine Summe von 25 Mio. Franken. Es ist dabei zu beachten, dass es dabei nur um das Energieholz, also um den Abfall geht.