Regionalgedanke
Heizen mit Holz: Stärkung
der Wirtschaft in der Region
Das Emmental gibt –
je nach Schätzungsmethode – jährlich
55 bis 84 Mio. Franken für Heizöl aus.
Dieses Geld fliesst zum grössten Teil aus
unserer Region ab und der Löwenanteil gar
ins Ausland. Heizen mit Holz entlastet nicht nur
die Umwelt sondern stärkt darüber hinaus
die Wirtschaft der Region.
Von hundert Franken, die in eine Heizung investiert
werden, bleiben anteilsmässig in der Region,
der Schweiz und im Ausland wirksam:

Abbau des Holzvorrats schafft Arbeitsplätze
In den letzten Dekaden
wurde der Emmentaler Wald unternutzt, wodurch
sich, pro m2 gemessen, die grössten Holzvorräte
Europas angesammelt haben. Der Wald ist überaltert
und eine Waldverjüngung wäre aus forstwirtschaftlicher
Sicht nötig und in Bezug auf die Volkswirtschaft
sinnvoll.
Es ist wünschenswert, den angesammelten Holzvorrat
innerhalb der nächsten 20 Jahre abzubauen.
Bei einem Energieholz-Anteil von 40 % würde
Holz für die Verbrennung anfallen, welches
47'000 Tonnen Heizöl entspricht. Dies ist
genug, um das gesamte Emmental ein halbes Jahr
lang mit Heizenergie zu versorgen (Der Ölverbrauch
des Emmentals für Heizung und Warmwasser
beläuft sich – je nach Schätzungsmethode
– auf 76'000 bis 118'000 Tonnen pro Jahr).
Die Bereitstellung dieses Energieholzes wäre
ab sofort arbeitsplatzwirksam. Setzt man einen
Kilowattstundenpreis für Holz von 4,5 Rappen,
ergibt sich eine Summe von 25 Mio. Franken. Es
ist dabei zu beachten, dass es dabei nur um das
Energieholz, also um den Abfall geht.
Quelle: Holzenergie
Schweiz
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